25.000 Fans feiern drei Tage lang bei „Rock Im Revier“ in der Westfalenhalle

25.000 Fans feiern drei Tage lang bei „Rock Im Revier“ in der Westfalenhalle

 

Mit der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish, um die neue Sängerin Floor Jansen (seit 2012), endete Samstagnacht zu später Stunde das dreitägige Festival Rock Im Revier in der Dortmunder Westfalenhalle.

Begonnen hat es recht entspannt am Donnerstagnachmittag mit einem kurzen Line-Up von vier Bands, von denen Powerwolf aus Saarbrücken die einzigen Metal-Vertreter des Tages waren.

Garbage (meine Favoriten)  und Headliner Mando Diao haben zwar jeweils auch grandios abgeliefert und paßten ins Konzept, das Pop-Rock mit Metal-Rock vereinen wollte, dennoch bestand das Publikum an allen drei Tagen überwiegend aus Kuttenträgern und wahren Metalheads, womit sich andere Musik-Stile doch nur recht schwer durchsetzen konnten.

Der zweite Festivaltag war kein Vergleich zum Vortag. Schon nachmittags war alles brechend voll, draußen im Biergarten, in der Halle und auch die Ränge füllten sich zusehends.

Mit der schwedischen Heavy-Metal-Band Ghost wurde der Konzert-„Abend“ eingeleitet und die Band, die immer maskiert und anonym auftritt, kam nicht nur bestens an, sondern war auch eine wirkliche Bereicherung im Gesamtkonzept des Tages. Die Schweden Sabaton übernahmen dann das Ruder und mit dem Auftritt von Iron Maiden und einer ausverkauften Westfalenhalle ging der zweite Tage erfolgreich zu Ende.

Der dritte Tag ließ musikalisch ebenfalls keine Wünsche offen. Die “Metaller” kamen wieder vollends auf ihre Kosten. Zwar war der Samstag nicht gänzlich ausverkauft, aber über die Tageskasse gingen noch so viele Tickets weg, dass es zum Auftritt vonApocalyptica am frühen Abend schon wieder recht eng wurde. Nachdem sie neben bekannten Metal-Stücken auch eigene Werke auf ihren Streichinstrumenten und mit fliegenden Haaren zum Besten gegeben hatten,  wurden sie von der Mittelalter-Rock-Band In Extremo abgelöst. MIt ihren Dudelsäcken und Mittelalterinstrumenten lockerten sie die Stimmung gekonnt auf, und dann warteten alle gespannt auf One Of „The Big Four“ Trash-Metal Bands Slayer, um Gründer Kerry King und Sänger Tom Araya. Mit Vollgas heizten sie der Menge ein und wurden frenetisch abgefeiert.

Headliner des letzten Abends waren die Finnen von Nightwish, zwar weit entfernt vom Geschmack der harten Slayer-Fans, dennoch boten sie so ein bombastisches und auch (be-)sinnliches Finale der drei Tage, dass alle gerne bis zum Schluss blieben.

Zusammenfassend waren es drei tolle Konzertage mit hevorragenden und gut ausgewählten Bands, die vielleicht manchmal in ihrer Abfolge nicht so ganz zusammen paßten. Dadurch, dass es nur eine Main-Stage gab, auf der sich alles abspielte,  gab es keinen Spielraum und auch keine Alternativen, auf die man hätte ausweichen können. Kleine Bühnen mit weiterem Musikangebot oder ähnlichem, vielleicht auch Open-Air, gab es leider nicht.

Die Besucher pickten sich so ihre Favoriten und ihren Tag  heraus und gingen dann oft wieder nach Hause.

Die Wartezeiten zwischen den einzelnen Bands hieß es auch immer zu überbrücken. Mit dem angelegten Biergarten auf dem Parkplatz haben die Veranstalter somit alles richtig gemacht haben. Das Wetter hielt sich, und zum Glück war es so geregelt, dass man immer rein und rausgehen durfte, so dass vor der Westfalenhalle auch noch etwas Festival-Feeling aufkam.

Wir sind gespannt auf #RIR2017 !

Fotos von:

Powerwolf 26.05.2016 #RIR DORTMUND

Garbage 26.05.2016 #RIR DORTMUND

Mando Diao 26.05.2016 #RIR DORTMUND

Ghost 27.05.2016 #RIR DORTMUND

Sabaton 27.05.2016 #RIR DORTMUND

In Extremo 28.05.2016 #RIR DORTMUND

Slayer 28.05.2016 #RIR DORTMUND

Apocalyptica 28.05.2016 #RIR DORTMUND

Nightwish 28.05.2016 #RIR DORTMUND

gibt es HIER !!

Veranstalter:

DEAG Deutsche Entertainment AG

Wizard Promotions Konzertagentur GmbH

Handwerker promotion e. gmbh

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Quelle: 25.000 Fans feiern drei Tage lang bei "Rock Im Revier" in der Westfalenhalle | Ruhrbarone