Thorsten Havener verblüfft sein Bochumer Publikum

Thorsten Havener verblüfft sein Bochumer Publikum

Zauberer und Hypnotiseur, Gedankenleser, Autor und nun Körperspracheleser – Thorsten Havener, der schon seit längerem zu Deutschlands größten Entertainern gehört, knackte am Donnerstagabend im Bochumer RuhrCongress den "Körpersprache-Code".

Derzeit ist gebürtige Saarbrücker mit seinem gleichnamigen Programm auf Tournee und zurück ließ er seine Gäste mit offenen Mündern, Staunen im Gesicht  und der nachhaltigen Frage im Kopf “Wie hat er das bloß gemacht ?”

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Sich selbst bezeichnet er als „Übersetzer von Körpersprache“. Der passionierte Fachmann für “Verständigung ohne Worte” schaut genau hin, stellt die passenden Fragen und nimmt wahr, was den meisten Menschen weder auffällt noch bewusst ist.

Unbeabsichtigte Reaktionen und Verhaltensweisen seines Gegenübers kann er erstaunlich genau vorhersehen, einschätzen und deuten.

Aber Havener ist auch Unterhalter durch und durch. Er fasziniert, verblüfft, macht fassungslos und bringt sein Publikum zum Lachen. Dabei weiß man gar nicht, wie man ihn genau einordnen soll. Was an seiner Show ist Illusion, was Zauberei und Trick und was bedingungsloses Können?

Er verrät es nicht und das macht ihn umso interessanter und den Abend umso spannender.

Und letztendlich ist es auch egal, denn er bringt die Menschen dazu, wieder zu Staunen und zeigt ihnen Dinge, die sie vorher noch nicht gesehen haben.

Wie das aussehen kann mit dem Gedankenlesen, demonstriert Havener sehr eindrucksvoll und treffsicher in seiner Show, in der er immer wieder mit dem Publikum interagiert.

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Er bittet einen Gast, sich eine Zahl zwischen 50 und 100 auszudenken. Die Zuschauer tragen in ein vier mal vier Felder großes Quadrat auf der Bühne 16 Begriffe ein – keine Möbel und Tiere.

Anschließend weist Havener jedem Wort blind eine Zahl zu, die schließlich in allen Verbindungen zusammengezählt die Summe ergeben, die sich der Gast ausgesucht, aber nicht verraten hatte (senkrecht, waagerecht und diagonal) : 77.

Gleich fünf Zuschauer sind für das Spiel „Ein Mord ist passiert“ nötig – Jeder zieht verdeckt eine “Rolle” in dem Mordfall und Kommissar Havener ermittelt, beobachtet, stellt ein paar Fragen und kann anhand der Körperhaltungen seiner Gäste auf der Bühne ablesen, wer in diesem fiktiven Tatortspiel der Mörder ist.

Zwischen den einzelnen Nummern gibt Thorsten Havener Einblicke in die Kunst der Körperspracheninterpretation –  für alles hat der Entertainer eine amüsante Erklärung und Deutung.

Ein rundum gelungener Abend, der nachhaltig in Erinnerung geblieben ist.

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